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Erweiterungen B2B-Portal · Betreiben

Vier Firmen, eine Bestellung, keine E-Mail-Ketten.

Lieferant, Plattform, Spediteur und Kundschaft arbeiten heute mit E-Mails, Anhängen und Tabellen, und niemand weiss, welche Version gilt. Das B2B-Portal legt den ganzen Ablauf an einen Ort: Anfrage, Angebot, Bestellung, Produktionsstatus, Versand, Qualitätsnachweise, Rechnungen. Jede Partei sieht genau das, was sie sehen darf.

Bestellung im B2B-Portal: Statusleiste von Anfrage bis Bezahlt, Positionen, Dokumente, Beteiligte mit Rollen
  • Vier Parteien, ein Ablauf
  • 11 Rollen, vier Mandantentypen
  • Lieferant sieht die Endkundschaft nie
  • 495 automatisierte Tests

Für wen wir das B2B-Portal gebaut haben

Für Handelsketten, in denen mehr als zwei Firmen an einer Bestellung beteiligt sind – mit Chargen, Analysezertifikaten und Zollprozessen.

  1. Der Lieferant, der produziert und nicht verkaufen muss

    Er sieht Bestellungen, Mengen, Spezifikationen und Termine, meldet Produktionsstatus und lädt Analysezertifikate hoch. Wer am Ende kauft und zu welchem Preis, sieht er nicht. Das Portal zeigt ihm nur, was für seine Arbeit nötig ist.

  2. Die Handelsplattform zwischen Fabrik und Kundschaft

    Sie vermittelt, bündelt und trägt die Verantwortung. Sie sieht alles: Einkauf, Verkauf, Margen, Fristen, Reklamationen. Lieferant und Kundschaft begegnen sich nur über sie.

  3. Der Spediteur, der nur eines braucht: die Lieferung

    Adresse, Menge, Termin, Lieferpapiere. Keine Preise, keine Verträge, keine Endkundennamen. Er bestätigt Abholung und Zustellung, und alle anderen sehen den Status im selben Moment.

Was das B2B-Portal kann

Acht Funktionen, die eine Bestellung von der Anfrage bis zur bezahlten Rechnung tragen.

Anfrage und Angebot

Die Kundschaft stellt eine Anfrage mit Positionen und Mengen. Die Plattform antwortet mit einem Angebot, das Gültigkeit und Konditionen trägt. Annahme mit einem Klick, und der Verlauf bleibt.

Bestellung mit festen Schritten

Siebzehn Zustände von der Anfrage bis zur bezahlten Rechnung, nur erlaubte Übergänge, und jeder Übergang mit Zeit und Person im Protokoll. Die Kundschaft sieht sechs verständliche Etappen statt siebzehn interner Schritte.

Jede Partei sieht nur ihres

Lieferant und Spediteur bekommen ihre Bestellung als Ausschnitt: nur die Felder, die für sie freigegeben sind. Kundenrollen sehen den Verkaufspreis, nie den Einkaufspreis. Diese Regeln liegen im Code und werden getestet, nicht in Köpfen.

Qualität mit Chargen und Zertifikaten

Analysezertifikate pro Charge, Spezifikationsgrenzen mit automatischem Bestanden oder Durchgefallen, Wareneingangsprüfung, Rückstellmuster. Rückverfolgung von der Lieferung zur Charge und zurück.

Reklamationen mit gesetzlichen Fristen

Sichtbare Mängel innert zehn Arbeitstagen, versteckte innert dreissig Tagen, Gewährleistung 24 Monate. Das Portal rechnet die Fristen mit und erinnert, bevor sie ablaufen.

Rechnungen über Ländergrenzen

Zwei Rechnungsketten (Lieferant an Plattform, Plattform an Kundschaft), Abwicklung des EU-Dreiecksgeschäfts, Incoterms, Lieferpapiere als PDF direkt aus dem Portal. Alles versioniert und für die richtige Partei sichtbar.

Chat im Portal, nicht per E-Mail

Ein Gespräch pro Bestellung, live. Wo Lieferant und Kundschaft sich nicht kennen dürfen, vermittelt die Plattform: Nachrichten werden weitergereicht, ohne dass eine Seite die andere sieht.

Unveränderliches Audit-Log

Jede Änderung an Bestellung, Preis, Dokument oder Rolle wird angehängt, nie überschrieben. Es gibt keine Funktion zum Löschen oder Bearbeiten, auch nicht für den Betreiber. Bei Streit über «wer hat wann was geändert» gibt es eine Antwort statt einer Diskussion.

So läuft eine Bestellung

  1. Anfragen

    Die Kundschaft wählt Artikel und Mengen, hängt Spezifikationen an und sendet die Anfrage. Die Plattform sieht sie sofort.

  2. Anbieten und bestätigen

    Die Plattform kalkuliert mit offenen Kostenbausteinen (Ware, Transport, Zoll, Versicherung, Marge) und schickt das Angebot. Die Kundschaft nimmt an. Der Preis wird als Momentaufnahme eingefroren.

  3. Produzieren und versenden

    Der Lieferant meldet den Produktionsstatus und lädt das Analysezertifikat hoch. Der Spediteur bekommt nur den Lieferauftrag und bestätigt Abholung und Zustellung.

  4. Prüfen und abschliessen

    Wareneingang geprüft, Rechnung gestellt, bezahlt. Der Verlauf bleibt für immer nachvollziehbar, und Reklamationsfristen laufen von hier an.

Unter der Haube

Ein Portal, dem vier Firmen vertrauen müssen, darf keine Annahmen machen. Deshalb ist jede Regel im Code, und getestet.

495automatisierte Tests, dazu 32 Ende-zu-Ende-Läufe, vor jedem Release
11Rollen über vier Mandantentypen
12Stunden, dann läuft jede Sitzung ab
  • Die Anonymisierungsgrenze

    Lieferant und Spediteur sehen die Bestellung nur als Ausschnitt, den der Server aus einer Positivliste baut. Was nicht auf der Liste steht, verlässt die Datenbank nicht. Ein Ende-zu-Ende-Test spielt die drei Parteien durch und prüft, dass die Endkundschaft unsichtbar bleibt.

  • Zwei-Faktor ist eingebaut

    Anmeldung per Authenticator-App (TOTP) mit Wiederherstellungscodes, das Geheimnis verschlüsselt gespeichert. Ob der zweite Faktor für alle Pflicht ist, legen Sie fest. Sitzungen laufen nach zwölf Stunden ab, fehlgeschlagene Anmeldungen werden gedrosselt, Formulare sind gegen Bots geschützt.

  • Zustandsmaschine statt Freitext

    Ein Status ist kein Textfeld, sondern ein definierter Zustand mit erlaubten Übergängen. «Geliefert» vor «versandt» ist unmöglich. Was unmöglich ist, muss niemand nachträglich korrigieren.

  • Preise als Momentaufnahme

    Preisperioden über zwölf Monate, Mengenstaffeln, offene Kostenbausteine. Bei der Bestellung wird der Preis eingefroren. Ändert sich später die Staffel, bleibt die alte Bestellung, was sie war.

  • Eine Datenbank, jede Abfrage geprüft

    Alle Parteien arbeiten auf denselben Daten; es gibt keine Kopien, die auseinanderlaufen. Was eine Partei sieht, entscheidet die Rechteschicht bei jeder Anfrage neu, nach Mandant und Rolle.

  • Datenschutz als Modul

    Auskunftsbegehren, Meldung von Vorfällen innert 72 Stunden, Liste der Unterauftragsverarbeiter, Löschfristen mit automatischem Lauf. Die Oberfläche gibt es in vier Sprachen.

Ausbau für Ihr Projekt

Was wir für Sie dazubauen

Das Portal ist auf eine Lieferkette gebaut und läuft dort. Für Ihre Kette kommen drei Dinge dazu, die heute nicht im Code sind. Jedes zum Festpreis nach der Analyse.

  1. Ihre Parteien, Ihre Rollen

    Die vier Mandantentypen und elf Rollen sind heute fest verdrahtet. Wir benennen sie nach Ihrer Kette um und ergänzen, was Ihnen fehlt, etwa einen zweiten Lieferanten oder einen Prüfer.

  2. Vier-Augen-Freigaben

    Bestellungen über einem Betrag, Preisänderungen und Stornierungen brauchen eine zweite Person. Heute gibt es diese Schwelle nicht; wir bauen sie mit Protokoll ein.

  3. Import und Buchhaltung

    Artikel- und Kundenstamm per Tabelle einlesen, Bestellungen als Tabelle exportieren, Buchhaltung per Schnittstelle anbinden. Heute gibt es Export als PDF; den Rest bauen wir.

Was Sie sehen

Dieselbe Bestellung aus drei Perspektiven: Plattform, Lieferant, Spediteur. Was fehlt, fehlt mit Absicht.

Bestellansicht der Plattform mit beiden Preisen, Statusverlauf und Beteiligten
B2B-PLATFORM-01 · Plattform: Einkaufs- und Verkaufspreis, alle Parteien, alle Dokumente
Lieferantenansicht derselben Bestellung ohne Preise und ohne Endkundennamen
B2B-MAKER-02 · Lieferant: Positionen, Produktionsstatus, Zertifikate, kein Endkunde
Reduzierte Spediteuransicht mit Lieferdaten und Bestätigungsknöpfen
B2B-CARRIER-03 · Spediteur: Adresse, Menge, Termin, Lieferpapiere, sonst nichts

So bekommen Sie das B2B-Portal

Als eigene Installation unter Ihrem Namen, mit Ihren Parteien, Rollen und Dokumenten. In der Analyse zeichnen wir Ihre Lieferkette auf, legen fest, wer was sehen darf, und klären die Schnittstellen. Danach bekommen Sie einen Festpreis für Einrichtung, Anpassung und Schulung.

Einrichtung

Festpreis nach Analyse

Analyse EUR 300, bei Auftrag angerechnet · ab EUR 1'500 in Raten

Analyse anfragen

Fragen zum B2B-Portal

Ja. Vier ist das Maximum, nicht die Pflicht. Ohne externen Spediteur bleibt die Rolle leer; wer selbst produziert, ist Lieferant und Plattform in einem. In der Analyse legen wir fest, welche Rollen Sie brauchen und wie sie bei Ihnen heissen.

Sie bekommen einen Zugang mit genau der Sicht, die ihre Rolle vorsieht. Mehr müssen sie nicht lernen. Der Anreiz ist praktisch: Status sehen statt nachfragen, Zertifikate finden statt suchen. Wer lieber E-Mail schreibt, bekommt bei jedem Statuswechsel eine kurze Mail mit Link ins Portal.

Gebaut haben wir es für Rohstoffe mit Chargen, Analysezertifikaten und Zoll. Die Mechanik darunter ist allgemein: Parteien, Rollen, Zustände, Dokumente, Protokoll. Was branchenspezifisch ist, etwa die Spezifikationsgrenzen, passen wir in der Analyse an Ihre Ware an.